Kantersieg der vierten Mannschaft

Die vierte Mannschaft musste zum Auswärtsspiel des amtierenden Tabellenführers SC Hasetal Herzlake anreisen. Wir waren, zum ersten Mal in dieser Saison, in Bestbesetzung. Herzlake hingegen trat stark ersatzgeschwächt an.

Die Ergebnisse:

Brett 1: Christian Möller 0,5
Brett 2: Dr. Werner Siemer 1
Brett 3: Michael Hinrichs 1
Brett 4: David Rein: 1
Brett 5: Manfred Rockel 1
Brett 6: Alexander Gärtner 0,5

SC Hasetal Herzlake 1:5 SV Lingen 4

Die erste Entscheidung fiel am Spitzenbrett, an dem Christian den ersten, hart erkämpften, halben Punkt für uns errungen hat.
Lange Zeit hielt sich dieses Ergebnis und alle Partien waren fast ausgeglichen.
Werner konnte an Brett 2 dann den ersten vollen Punkt für uns verzeichnen. Seine Eröffnungswahl (Skandinavisch) konnte sein Gegner nie voll zu seinen Gunsten nutzen und musste in klarer Verluststellung aufgeben.
Das 2,5:0,5 kam dann von David an Brett 4, der sich nie ernsthaft in Bedrängnis bringen ließ und suverän am Ende mit Mehrbauern gewann.
Nachdem sich auch die anderen 3 Partien in unsere Richtungungen verlagerten sorgte Manfred an Brett 5 für den Mannschaftssieg, als sein Gegner sich zu sehr an einen Mehrbauern klammerte und Manfred so sehr starkes Gegenspiel bekam, welches er auch zum zwischenzeitlichen 3,5:0,5 verwerten konnte.
Etwas kurioser erging es Alexander am sechsten Brett. Er gab eine am Ende gute bis sehr gute Position im Bauernendspiel remis. Seine Gegnerin hielt immer gut dagegen. Nachdem sich beide auf Remis einigten und es so 4:1 für uns stand, vibrierte das Handy seiner Gegnerin laut genug hörbar. Allerdings wäre eine Reklamation wohl auch zuviel des Guten gewesen.
Am längsten musste sich Michael an Brett 3 bemühen. Es war eine über lange Zeit positionell eher für Schwarz besser geführte Partie. Mit fortdauernder Spielzeit setzen bei seinem Gegner allerdings kleine aber am Ende entscheidende Fehler ein, die von Michael dann konsequent verwertet werden konnten. 2 Züge vor dem Matt gab Schwarz die Partie zum 5:1 für Lingen auf.

Als Resümee kann man sagen, daß dieser Sieg absolut, auch in dieser Höhe, in Ordnung geht und wir nun souveräner Tabellenführer sind.

Bis dahin,

Michael Hinrichs

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